Peter Volkmer

Mondfinsternis 28.09.2015

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Peter schreibt zum Kometenbild:

Das Wetter ist ja leider für astronomische Beobachtungen nicht vielversprechend.
Vorletzte Nacht nun bot sich mir eine gute Gelegenheit. Ich wollte eigentlich gegen 23:30 Uhr schlafen gehen, riskierte aber trotzdem noch einen Blick nach draußen und stellte eine aufgelockerte Bewölkung fest, die vom stürmischen Wind schnell über den Himmel getrieben wurde.
Flugs also meine Fotoausrüstung auf der Terrasse aufgebaut (Sternbild Orion hat seine Kulmination um diese Zeit schon hinter sich), natürlich in einer windgeschützten Ecke und die automatische Fotoauslösung programmiert.Der Komet war schnell mit der Kamera gefunden – er ist sogar gut mit bloßem Auge zu sehen, Helligkeit etwa 4 mag !
Ich habe lange Belichtungsserien gemacht, da sich doch immer wieder einige kleinere Wolken über den Kometen schoben, die aber sehr schnell vom Wind vertrieben wurden. Letztlich gab es genug große Wolkenlücken, so dass ich jede Menge Aufnahmen machen konnte – um 0:20 Uhr war dann der ganze Spuk wieder vorbei, der Himmel geschlossen. Ich habe aus den Serien diejenigen Bilder eliminiert, die „wolkenverhangen“ waren.
Das Ergebnis meiner Auswertung ist eine gestackte Aufnahme von 20 Einzelaufnahmen á 6 Sekunden Belichtungszeit (= 120″ effektiv). Die einzelnen Aufnahmen
wurden bei ISO 1600, Bl. 5,6  und dem Teleobjektiv BEROFLEX (f=300mm) mit der EOS 600D gemacht.
Datum:  11.1.2015, 0:02 Uhr MEZ. Das Bild wurde gestackt (inkl. 10 Darkframes) und nachbearbeitet.
Einen Kometenschweif konnte ich bei diesen Randbedingungen nicht dokumentieren.
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